Microsoft hat eine Betaversion seines neuen Spiels online gestellt, dass aber die meisten Menschen völlig kalt lässt: Eine Ameisensimulation, die den Namen AntMe! trägt.
Hinter diesem unscheinbaren Namen verbirgt sich eine 2D Umgebung, oder wahlweise eine hässliche 3D Umgebung. Der zentrale Mittelpunkt ist ein Ameisenhügel, aus dem zu beginn ein Ameisenvolk in alle Himmelsrichtungen ausströhmt um auf Nahrungssuche zu gehen.

Das eigentliche Ziel des Spiels ist die Programmierung einer Künstlichen Intelligenz, die möglichst gut die Hindernisse überwindet die den kleinen Krabblern in den Weg gelegt werden. Als Programmiersprache können verschiedene Visual Studio Express Versionen benutzt werden: Visual Basic, C# oder J# stehen gratis zur Auswahl.

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Intel LogoIntel hat einen neuen Prozessor vorgestellt, der insgesammt vier Kerne besitzt. Wieso steht dann im Titel das Wort „pseudo“? Weil Intel eigentlich nur zwei Dual-Core Prozessoren in ein Gehäuse gepackt hat. Intel nennt diese Technik „multichip module“ (MCM). Diese Technik entspricht im Prinzip einem Zwei-Sockel-System, da sich die zwei Prozessoren einen Frontsidebus teilen müssen.

Der 999$ teure Prozessor hört auf den Namen „Core 2 Extreme QX6700“ und wird mit 2,66 GHz getaktet und arbeitet mit einem FSB von 1066 MHz.

Überraschend ist der Stromverbrauch: Satte 130 Watt benötigt der neue Prozessor. Sieht man sich allerdings den Leistungsverbrauch der neuesten Dual-Core Prozessoren aus dem Hause Intel an, ist das nicht verwunderlich: Zwei Dual-Core Prozessoren benötigen in etwa die gleiche Leistung.

AMD hat einen echten Vierkern Prozessor für Mitte 2007 angekündigt.

In Amerika hat ein Unbekannter sein abgehobenes Geld vervierfacht. Möglich war dies, da der Geldautomatenhersteller ATM die Gebrauchsanleitungen samt Standardpasswörter im Internet zum Download bereitgestellt hat.
Der Unbekannte benutzte eine Prepaidkarte um Geld abzuheben, teilte aber dem Automaten davor mit, dass in seinem 20 Dollar Fach nur mehr 5 Dollar Noten zu finden wären.

Die Bank bemerkte die Vertauschung nicht, darum ist nicht bekannt wie lange oder wie viele Personen sich diesem Trick bedient haben. Entdeckt wurde der Trick erst, als der Unbekannte vergaß den Automaten wieder in den Original-Zustand zu versetzen und nachfolgende Kunden sich über den unerwarteten Geldsegen wunderten.

Inzwischen sind die Gebrauchsanleitungen für die Automaten von der Homepage des Herstellers verschwunden, in Zukunft soll ein Update alle Standardpasswörter deaktivieren.

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Am 1. Oktober laufen die letzten Patentansprüche für das beliebte Bildformat GIF aus. In Europa hat die Firma Unisys seit Juni 2004 keine Patentansprüche mehr, in der USA wurden die Patentstreitigkeiten sogar schon 2003 beendet. Übrig war nur noch ein Patent am GIF Format, dass von der Firma IBM bis 11. August 2006 gehalten wurde.

Das Software Freedom Law Center geht davon aus, dass ab 1. Oktober kein Patent mehr existiert, dass die Verwendung des GIF Formats in eigenen Programmen mit Risiken verbindet.

Mehr Informationen zum GIF Format gibt es auf gnu.org, der Standard hat auch einen guten Artikel darüber verfasst.

Da hätte man so gerne gute Fotos die man dann gewinnbringend an Zeitungen verkaufen könnte, aber leider war man nicht zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Was also machen?
Der libanesische Fotograf Adnan Hajj hat zu einem Bildbearbeitungsprogramm gegriffen und seine Fotos mehr schlecht als recht aufgepeppt: Ein paar schwarze Rauchwolken da, ein dupliziertes Gebäude dort, ein paar Raketen ins langweilige Foto kopiert und anschließend alles in einer Mail an Reuters abschicken.

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