Bescheidene 16 Qubits hat der erste komerzielle Quantenprozessor, der vom Start-up D-Wave Systems in Silicon Valley präsentiert wurde.

Das Hauptproblem von Quantencomputern ist der enorme Aufwand um möglichst optimale Bedinungen für die Qubits zu schaffen. Der von D-Wave Systems vorgestellte Prozessor muss zum Beispiel mit 0,005 Grad über dem absoluten Nullpunkt betrieben werden, was ihn für Privatanwender derzeit unattraktiv machen dürfte.

Über die Funktionsweise verraten die Entwickler naturgemäß recht wenig, aber wie auf heise zu lesen ist werden die Qubits von je einer kreisförmigen supraleitenden Stromschleife aus dem Metall Niob dargestellt.

Um die Funktionstüchtigkeit zu testen wurde dem Quantencomputer drei Aufgaben gestellt, die er auch lösen konnte:

  • Lösen eines Sudokus
  • Suchen nach einer molekularen Struktur, die mit einer Gegebenen übereinstimmt
  • Erstellen eines komplizierten Sitzplans

Allerdings ist der Quantenprozessor mit seinen 16 Qubits noch langsamer als herkömmliche PCs, D-Wave Systems betont, dass es sich um ein Proof-of-Concept handelt.

Der erste Funktionstüchtige Quantencomputer soll bereits 2008 ausgeliefert werden, es wird aber bereits an einem Prozessor mit 1000 Qubits gearbeitet, mit einem Prototyp rechnet D-Wave Systems auch im Jahr 2008.

Eine längere Quelle, allerdings auf Englisch bietet sciam.com.

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