ÜberwachungskameraIch geb‘ langsam die Hoffnung auf, dass die Engländer sich irgendwann gegen ihre Überwachung zur wehr setzen werden: Diesen Sommer werden sogar Gesichtskontrollen auf britischen Flughäfen getestet.


Wenn Engländer gegen Scientology demonstrieren verwenden sie Masken. Vermutlich, weil sie durch die Videos im Netz wissen, dass Scientology ihre Gegner verfolgt und über sie Akten anlegt.

Ihr Staat ist in diesem Punkt aber schon einen Schritt weiter: Durch die körperlose Überwachung der Kameras fällt die natürliche Paranoia weg, die man entwickelt wenn einem drei Personen rund um die Uhr folgen. Niemand kann wissen ob er gerade in einem der Kontrollräume, auf dem großen Bildschirm, die Straße überquert.

Vermutlich geht der Ausbau der Überwachung in England gerade so schnell voran, dass zu keinem Zeitpunkt der Eindruck entsteht die Überwachung sei übertrieben.
Die englischen Medien scheinen da auch noch ein Auge zu zu drücken und ehe man sich’s versieht existiert ein Vermummungsverbot. Da würde ich es mir dann auch überlegen in so einem Staat ungemütlich zu werden.

Es währe interessant zu wissen, wie viel Information der Englische Staat aktiv lenkt, und zu welchem Prozentsatz die Bevölkerung mitspielt. Ich denke wenn man Menschen nur lange genug vorhält, dass Maßnahmen zu ihrem eigenen Wohl gesetzt wurden, übernehmen sie das früher oder später auch in ihre eigene Denkweise.
Das sieht man ja schön am Prinzip der Werbung. Oder ist jemand nicht der Meinung, dass meine Waschmaschine länger lebt, wenn ich Calgon verwende?

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