Tippst du manchmal „.cm“ statt „.com“ in der Adressleiste deines Browsers?

In Zukunft werden solche Tippfehler einem Mann einiges an Geld einbringen: Kevin Ham.

Kevin Ham ist einer der erfolgreichsten Domainname-Spekulanten und hat sich damit ein 300 Millionen Dollar Imperium aufgebaut.
Einen der größten Coups hat er aber vor einigen Tagen gelandet: Er besitzt jetzt alle Type-in-Domains mit der Endung „cm“.

Wenn man jetzt daran denkt, dass .com die am meist benutzte Endung im Internet ist, kann man sich denken wie lukrativ diese Investition sein muss.

Wie kann man alle Type-in-Domains besitzen?

Kevin Ham hat es geschafft die Regierung von Kamerun zu überreden, ihm alle unregistrierten Domains per Wildcard weiterzuleiten. Was er dafür gezahlt hat, ist unbekannt.

Wer zum Beispiel Microsoft.cm statt Microsoft.com eintippt, landet auf Kevin Ham’s Seite agoga.com.

Die Verantwortung der Benutzung von Domainendungen liegt bei den jeweiligen Ländern. Deswegen ist dieser Deal vollkommen legal.

Da bei dieser Weiterleitung kein einziger Domain aktiv registriert wurde, liegt keine Copyrightverletzung vor wenn Seiten wie Microsoft.cm oder Google.cm auf Firmenfremde Seiten weitergeleitet werden.

So ein Missbrauch von Markennamen kann also nur verhindert werden, wenn die Domain aktiv in Kamerun bei Camtel registriert wird.

Inzwischen sind Domains wie google.cm und NYTimes.cm von einer dritten Person registriert worden, die sich mehr Einnahmen aus dieser Erwerbung verspricht, als für die Copyrightverletzungsklagen aufgebracht werden müssen.

Quellen: TechCrunch, Business 2.0, CNN Money.

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