Forscher am MIT haben einen Weg gefunden, Übertragungen zu hacken, die mit Quantenverschlüsselungen arbeiten. Bisher hat man die Übertragung für nahezu 100% sicher erklärt, da ein Abhören durch den Sender oder den Empfänger erkannt wird.

Die meisten Quantennetzwerke benützen die Polarisation von Photonen für die Übertragung der Informationen. Ein Abhören würde die Polarisation verändern, worauf Sender und Empfänger reagieren können.

Den Forschern ist es allerdings gelungen fast die Hälfte der Informationen mitzuhören.

Dies wurde durch das Quantenmechanische Prinzip der Verschränkung erreicht.
Dabei wird das originale Quant mit einem neuen Verknüpft, welches dann die selben Informationen besitzt.
Nun lässt sich das neue Quant auslesen, ohne das Originale zu stören.

Allerdings ist diese Methode nicht perfekt: Ab und zu wird die Polarisation im originalen Quant gestört. Damit können die Forscher nur etwa 40% der Informationen auslesen, ohne die Fehlerrate in der Übertragung so weit zu erhöhen, dass die Kommunikationspartner Verdacht schöpfen.

Sollte sich die Quantenkryptographie nicht ändern, prognostizieren die Hacker, dass eines Tages das Abhören von kommerziellen Systemen möglich sein wird.

Die Idee für diesen Angriff existiert übrigens schon seit 1998, sie wurde nur noch nie in der Realität ausprobiert.

Quelle: digg.

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