Roboter, die dem Menschen nachgeahmt sind, haben bis jetzt fast alle den Zero Moment Point Algorithmus zur Fortbewegung benutzt.

In der einfachsten Version dieses Algorithmus werden die Schritte vorrausberechnet. Um den Roboter Fehlertolleranter zu programmieren, wird dann mit Gleichgewichtssensoren „nach korrigiert“, wenn der Schritt nicht so läuft wie er soll.

Die amerikanische Firma Anybots entwickelt eine neue Idee, die den künstlichen Zweibeinern das Laufen beibringt, oder besser: Sie sich selbst.

Das Grundprinzip sieht vor, dass der Roboter seine Bewegungen ständig korrigiert und die gesammelten Erfahrungen für seine nächsten Schritte benutzt.

Für die Entwickler hat diese Methode einige Vorteile gegenüber des ZMP-Algorithmus. So ist es möglich Füße in Menschengröße zu benutzen oder sich unabhängig vom Untergrund fortzubewegen.

In diesem Video ist zum Beispiel ein dicker Teppich als Untergrund gewählt worden, was den Roboter beim Gehen aber nicht beeinträchtigt.

Schon bald wollen die Entwickler ihren Zweibeiner zu Sprüngen über Hindernisse überredet haben. Angesichts der Fortbewegungsgeschwindigkeit in dem Video scheint dass allerdings noch etwas länger zu dauern.

Aber wir haben auch nicht von Heute auf Morgen Gehen gelernt, oder?

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