Folgendes Szenario bringt dir die doppelte Internet-Bandbreite (oder noch mehr):

  • Du hast einen Router mit Wireless LAN Unterstützung
  • Dein Nachbar hat auch so einen Router
  • Ihr empfangt beide die Signale der anderen Router

Wenn diese Kriterien zutreffen, solltest du dich mit dem Nachbarn zusammenreden. Wenn ihr euch entschließen könnt die Internetverbindung zu teilen, braucht ihr nur noch das „Practical  End-host collaborative Residential Multihoming framework“ (kurz PERM) auf den Routern installieren.
Damit surft jeder, sofern die Nachbar-Internetverbindung nicht voll gebraucht wird, beim anderen mit.

Laut den Entwicklern macht es keinen Unterschied ob man jemanden auf seinen Router mitsurfen lässt, da der Besitzer immer die volle Bandbreite nutzen kann, und der Gast automatisch vom Router eingeschränkt wird.

Keine Sicherheitsprobleme?

Die Entwickler von PERM sagen zwar, dass keine Sicherheitsprobleme durch das Einsetzen des Frameworks entstehen, ich sehe jedoch mindestens zwei Möglichkeiten den Traffic des Mitbenützers abzuhören (und so vertrauliche Daten abzufangen):

  1. Man braucht nur einen PC zwischen den Router und dem Modem hängen und kann so alles mitlesen, was der Gast sendet.
  2. Man lässt direkt am Router den Traffic mitloggen, was zumindest bei Linksys Routern ohne große Probleme möglich ist.

Wer kooperative Nachbarn hat, kanns ja mal testen und hier seinen Erfahrungbericht veröffentlichen 😉

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