Ubuntu LogoMehr oder weniger wieder eine Notiz an mich selbst die vielleicht auch noch Anderen nützlich sein könnte:

Wenn man im Ubuntu-Linux mit dem shell-command useradd username einen neuen Benutzer hinzufügt, kann das unvorhergesehenen Folgen haben.

Ich hab‘ den Fehler gemacht und dann nach dem einloggen nur noch ein $-Symbol, statt meinem „anty@server:~$“ gesehen. Mit dem unangenehmen Nebeneffekt, dass ich nie wusste in welchem Verzeichnis ich mich gerade befinde.

Die Lösung des Problems ist simpel: Statt useradd einfach adduser verwenden. Dieser Befehl stellt alles ein und fragt nur noch nach dem Passwort, das er setzen soll.

Ein Dreher mit großer Wirkung. Zumindest bei mir.

Kein Output bei sudo Commands?

Wenn man Benutzer löscht scheinen auch die Rechte für die sudo-Benützung zu verschwinden. Das äußert sich so, dass man nicht mehr wie gewohnt sudo apt-get update schreiben kann, und dann eine Liste mit upgedateten URLs bekommt.

Damit man diese Liste wieder bekommt (bzw. generell wieder einen Output) muss man die Datei /etc/sudoers mit visudo editieren. (Einfach nur visudo als root eintippen, ohne Pfad.)
Dann fügt man seinen Benutzernamen unter dem root-Eintrag hinzu:

#User privilege specification
root    ALL=(ALL) ALL
anty    ALL=ALL

Das extra (ALL) beim root-Benutzer ist glaube ich das Recht, dass er kein Passwort eingeben muss.

BTW: Ubuntu 7.04 Server Edition hat sich bei mir in 7 Minuten vollständig installieren lassen. Inclusive fertig konfiguriertem LAMP-Server! Das nenne ich schnell! 🙂

Veröffentlicht unter Linux.

Schreibe eine Antwort

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

Erforderlich

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.