Warum Windows Vista schlecht ist

Das Computermagazin c’t zieht ein Resumé über das nun seit drei Monaten erhältliche Microsoft Windows Vista.

Wie dem Titel zu entnehmen ist, ist das Ergebnis ernüchternd.

Hier die wichtigsten Punkte:

  1. Viele Softwarehersteller liefern für ältere Produkte keine Patches mehr aus. Man ist gezwungen eine neuere Version zu kaufen.
  2. Treiber für alte und exotische Hardware ist Mangelware
  3. Das Vista Kompatibilitäts Logo bedeutet nicht, dass Windows Vista überhaupt auf dem Gerät läuft
  4. PDAs mit Pocket PC 2002 werden nicht unterstützt, obwohl es sich dabei um ein Microsoft Betriebsystem handelt
  5. Video-DVDs werden nicht wiedergegeben, wenn der Regionalcode nicht intern verwaltet wird (Das schließt nicht nur alte, sondern auch auf Regional-Free gepatchte Laufwerke aus)

Übrigens: Am Donnerstag kommt die neue Final-Version von Ubuntu 7.04 heraus!

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8 Kommentare

  1. Irgendwie hab ich mir das schon so vorgestellt. Mein neuer Laptop wurde mit Vista Home Basic ausgeliefert. Ich hab eine Runde das nette Schach probiert, dann formatiert und WinXP installiert. Und FreeChess. 🙂

  2. Ich kann keine eigene Meinung zu Vista abgeben, da ich es noch nie länger als 2 Minuten ausprobiert hab.
    Aber es reizt mich überhaupt nicht, da ich kaum noch spiele, und DirectX10 von meiner GraKa sowieso nicht unterstützt wird.
    Und mehr RAM kaufen, damit ich ein neues Betriebsystem nutzen kann, fällt mir auch nicht ein.
    Die fünf aufgezählten Punkte machen mir den Umstieg natürlich auch nicht schmackhafter ;).

    Es wäre mal schön, einen Pro-Microsoft Leser hier kommentieren zu sehen. Mich würde interessieren was Vista für brauchbare Features bietet (nicht das Marketing-Blabla).

    Danke für’s fleißige Kommentieren Mo!

  3. Für mich das Todschlagargument für Vista ist die Handschrifterkennung. Alleine dafür habe ich mir einen Tablet PC zugelegt (Asus R1F). Da können momentan weder Apple noch Linux mithalten. Benutzt man dann Software wie Onenote, Mathjournal und Mindmanager, stellt man fest, wie genial das Arbeiten damit ist. Ist nicht für jeden (generell empfehle ich Linux), aber wer es sich leisten kann und die Vorteile nutzt, kommt momentan an Vista nicht vorbei!

    http://www.youtube.com/watch?v=gQpYEyy930I

    http://www.youtube.com/watch?v=YZcpRCX6ess&mode=related&search=

    http://www.youtube.com/watch?v=SdBbi9VERDU

  4. Nach einem zwei-Wochen-Training soll die Schrifterkennung bei einer Genauigkeit von 99% liegen. Klingt eigentlich nicht so schlecht.
    Wo ich skeptisch bin ist die Behauptung, dass man sein Schriftbild nicht verändern muss. Ich kann mir zwar Algorithmen vorstellen, die viele Details berücksichtigen, aber ich müsste das mal zwei Wochen testen um es glauben zu können.

    Danke für die Info, meister lampe!

  5. Also die Schrifterkennungsrate ist eine Sache, die ist bei mir exzellent.Selten treten nicht erkannte Wörter/Buchstaben auf, aber die kann man einfach korrigieren und trotz meiner Sauklaue lag die Erkennungsrate schon am ersten Tag bei gefühlten 99%, ohne die Schrift zu verändern. Auch mit mehreren Testpersonen blieb die Schrifterkennung bei gefühlten 99%, egal ob jung oder alt, rechts- oder linkshändisch.
    Bei XP Tablet Edition lief das alles noch deutlich holpriger & unkomfortabler.

    Viel interessanter ist aber das veränderte Arbeitsverhalten.Viele Dinge kann ich so ja gar nicht mit einem Laptop machen.
    Es macht unglaublich viel Spaß, die Welt der handschriftlichen Notizen mit dem Rechner verschmelzen zu lassen. Onenote ist hierbei sehr hilfreich (Anmerkungen in PDF-Dokumente,kl. Rechnungen, Zeichnungen). Oder sich seine Mindmaps komfortabel auf dem Rechner zu erstellen und trotzdem das Gefühl zu haben, sie „von Hand“ zu zeichnen.Für jemanden, der Berechnungen durchführen muß, ist Mathjournal der absolute Knüller. Einfach die Formel aufschreiben und das Ergebnis erscheint sofort. Man kann das ganze dann auch grafisch darstellen lassen oder in umfangreichere Programme (z.B. Maple) exportieren.

    Fazit: Man muß es selbst ausprobieren, um zu verstehen was ich meine. Erklärungen und Videos vermitteln nur einen unzureichenden Eindruck. Trotz aller negativen Aspekte hat sich Vista in dieser Hinsicht voll gelohnt und ist auch momentan ohne Alternative.
    Es ist aber ebenso nachvollziehbar, warum Microsoft diese Quantensprünge nicht so stark hervorhebt. So ein entsprechend ausgestatteter Tablet PC inkl. legaler Software ist schon etwas teurer als ein gewöhnlicher Laptop (>2000€)und somit noch nicht für die breite Masse einsetzbar. Meines Erachtens bietet Vista aber für diese keine Neuerungen, die eine Anschaffung rechtfertigen.Daher empfehle ich persönlich auch – wenn möglich – bei Desktops & Laptops Linux zu verwenden oder vorerst bei XP zu bleiben. Für Tablet PCs führt derzeit aber kein Weg an Vista vorbei.

  6. Das schlechteste Betriebssystem aller Zeiten!
    Trotz 4GB Speicher langsamer als ein Pc mit 1GB und Windows XP. Viele Programme laufen nicht oder es gibt keine Treiber.
    Nehme mal an Windows Vista ist eine Demoversion damit uns Billy für das nächste nochmals Geld aus den Taschen zieht.
    Leider gibt es wie in der Automobilbranche üblich, keine Rückrufaktion.

  7. So etwas habe ich überhaupt noch nie erlebt. Ich habe mir einen neuen Laptop zugelegt mit Windows vista als Betriebssystem. Mit dem Ergebnis, dass ich sämtliche neuen Features ausschalten musste, bis die performance einigermaßen passte. 🙁 Für was brauch ich z.B. die Aero Oberflache, wenn sie genau soviel Arbeitspeicher benötigt, wie ein 1A Antivirusprogramm.
    Auch noch schlecht finde ich, dass man viel Software einfach nicht mehr installieren kann, weil nicht kompatibel. (tw. trotz updates!)
    Ich finde das Betriebssystem weitaus schlechter als Windows XP. Kein Vergleich. Ich steige wieder um.

  8. Ich nenne dieses Teil schon lange nicht mehr Vista, sondern Fista!!

    Kann sich jeder wohl selbst denken, warum ich dieses Drecksteil so nenne 😉 Und wieder einmal wird alles besser werden, mit „Windows 7“ *lol*

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